
Learning Science Teaching with Augmented Reality
Ziel des Vorhabens Learning STAR ist es, am Beispiel konkreter Experimente aus dem Naturwissenschaftlich-technischen Unterricht eine augmentierte Lernumgebung im Reallabor, also Laborsituationen, bereitzustellen, über die Lehramtsstudierende typische Fehler bei der Anleitung von Experimenten kennenlernen, die Fehler diagnostizieren und aufbauend darauf unterschiedliche Handlungsoptionen erproben können. Hierzu soll im Rahmen des Projekts für ein naturwissenschaftliches Experiment eine adaptive augmentierte Lernumgebung als Prototyp entwickelt und im Rahmen von fachdidaktischen Seminaren erprobt und evaluiert werden. Experimentieren ist für dieses Ziel eine gute Grundlage, weil die notwendigen Forschungsdaten (zu Fehlern, zur Prozessdiagnostik, zu günstigen Entscheidungen von Lehrkräften) bereitstehen und für die Programmierung der Lernumgebung genutzt werden können. Im Gegensatz zu Bildschirmlernumgebungen sind wir also in der Lage, in einem realen Ausbildungslabor der Universität eine gesamte experimentelle Unterrichtssituation zu simulieren, ohne dass dabei reale Schülerinnen und Schüler benötigt werden. Diese Ausbildung soll vor allem auf die Praxissemester besser vorbereiten, sodass in den Schulen die Unterrichtszeit effektiver genutzt werden kann. Um der Heterogenität späterer Schülergruppen besser begegnen zu können sollen zudem Fehler adressiert werden, wie sie in allen Schulstufen zu finden sind.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Co-Creation in der universitären Lehre
Universitäre Lehre in der Betriebswirtschaftslehre fokussiert sich stark auf Vorlesungen und forschungsorientierte Seminare. Teilweise wird die Lehre durch Fallstudien oder Unternehmensprojekte praxisorientiert gestaltet. Diese Formate haben ihre Stärken, sind jedoch nicht sehr sensitiv für den Hintergrund der Studierenden sowie einen sich schnell verändernden Zeitgeist. Das CoCun Projekt schlägt einen innovativen Co-Creation Ansatz vor, um diese Herausforderungen zu adressieren. Co-Creation in der Lehre bedeutet für uns einen handlungsorientierten Ansatz zu verfolgen, der vollständig auf frontale Inputs verzichtet. Alle Inhalte des Kurses werden in Kollaboration der Studierenden untereinander sowie im Austausch mit den Dozierenden erarbeitet. Unser Verständnis des Co-Creation Ansatzes stellt damit die Bedürfnisse der Studierenden in den Vordergrund und gewährleistet Kompetenzorientierung.
Projekt anzeigen
