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Transformative Teaching Lab – Professionalisierung von Lehramtsstudierenden im Lehr-Lern-Labor der Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das „Transformative Teaching Lab“ ist ein Projekt zur Etablierung eines Lehr-Lern-Labors an der Europa-Universität Flensburg. Es zielt auf die Professionalisierung von Lehramtsstudierenden für die Umsetzung einer interdisziplinären und transformativen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ab, indem sich die angehenden Lehrkräfte im Rahmen von Abschlussarbeiten in der Konzeption und Durchführung von Lehr-Lern-Einheiten erproben. Die Durchführung von BNE-Angeboten findet mit passenden Zielgruppen (z.B. Schüler*innen) statt. Für die interdisziplinäre Ausrichtung ist eine Umsetzung in Form von Tandem-Masterarbeiten vorgesehen, für die sich Lehramtsstudierende verschiedener Fächer zusammenfinden. Dabei können sich auch Teams zwischen Studierenden des Lehramtes und u.a. der Masterstudiengänge „European Studies“, „Transformationsstudien“ oder „Energie- und Umweltmanagement“ bilden. Für eine transformative BNE legen die Studierenden, neben dem grundlegenden kognitiven Wissenszuwachs, einen konzeptionellen Schwerpunkt auf affektive und psychomotorische Lernaspekte. In Zusammenarbeit mit Studierenden können z.B. über Projektarbeiten zusätzlich Toolkits erarbeitet werden, die die Gestaltung transformativer BNE-Angebote unterstützen. Insgesamt werden eine breite fachliche Beteiligung und Anknüpfungspunkte für weitere praktische und wissenschaftliche Aktivitäten angestrebt.

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Lablets für interdisziplinäre forschungsnahe Lehre

Die Universität zu Lübeck lebt bereits eine enge Verzahnung von Gesundheitswissenschaften/Medizin (GW/M) und MINT in der Forschung. Im Projekt „Life Labs“ soll diese Interdisziplinarität durch die Öffnung modernster Forschungslabore (u. a. für Roboterchirurgie, KI-gestützte Bewegungstherapie, oder medizinische Diagnostik) strukturell über eine dezentrale Lehrnetzwerkarchitektur auch für forschungsnahe Lehre abgebildet werden. Methodisch werden in den Forschungslaboren verschiedene laborgestützte und forschungsnahe Lehreinheiten, sogenannte Lablets, konzipiert, die in gemeinsamen Lehrveranstaltungen und Formaten der interdisziplinären Verzahnung genutzt werden. Studierende werden so durch die praktische und kritische Auseinandersetzung mit innovativen Technologien zu forschungskompetenten, proaktiven Gestalter*innen eines zukunftsfähigen Ingenieur- und Gesundheitswesens ausgebildet. Die Interaktion zwischen GW/M- und MINT-Studierenden, Promovierenden und Forschenden erhöht den Grad einer präsenten, interdisziplinären Interaktion am Standort Lübeck nachhaltig. Die Querschnittsthemen Ethik und Studierendengesundheit sowie die Translation der Konzepterfolge werden zusätzlich berücksichtigt. Die wissenschaftlich-didaktische Leitung führt die räumliche Lehrarchitektur bestehend aus den Lehrlaboren strukturell-organisatorisch zu einem Lehrnetzwerk zusammen. Sie widmet sich neben dem Einbringen der didaktischen Expertise der Qualitätssicherung und Erfolgskontrolle.

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