
Lehr-Escape-Rooms mit LowCode im Dungeon
Das Projekt L<ESC>rod will ein umfangreiches digitales Framework entwickeln, welches Lehrenden erlaubt, ohne Programmierkenntnisse digitale Escape-Rooms zu definieren. Damit sollen die Zufriedenheit und der Lernerfolg der Studierenden gestärkt werden und die Studierenden in der wichtigen Selbstlernphase besser unterstützt sowie das Erlernen und Vertiefen von Future-Skills gefördert werden. Für Lehrende soll eine einfach zu benutzende Schnittstelle (LowCode) entstehen. Diese ermöglicht die einfache Umsetzung didaktischer Konzepte als fachunabhängige digitale Escape-Rooms mit spannender Handlung und Gamification-Elementen, die zum spielerischen Lernen und Interagieren anregen und die dynamisch auf das Spielgeschehen reagieren können. Basis ist das existierende digitale Dungeon-Framework, mit dem digitale Lernspiele für Single-Player erstellt werden können. Diese wird im Projekt um zentrale Elemente aus dem Bereich analoger Escape-Rooms wie u.a. Multi-Player-/Multi-Team-Konzept, Hinweissystem, Gamification-Konzept, Bewertungskonzept, Narrativ und Puzzle-Elementeergänzt. Das gemeinsame spielerische Bearbeiten von fachlichen Aufgaben und die Identifizierung mit verschiedenen Rollen im Spiel sowie kooperative/kompetitive Anreize adressieren Dialog-, Konflikt- und Lösungsfähigkeit und stimulieren Kreativität und Missionsorientierung. Studierende und Lehrende sind fachübergreifend während des gesamten Projekts aktiv in Evaluation und Entwicklung eingebunden.
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Anwendungsorientierter interdisziplinärer Vorkurs
Zum Studieneinstieg in einem Ingenieurstudiengang oder einem naturwissenschaftlichen Fach wird vielfach die Fähigkeit zum fachübergreifenden Arbeiten mit mathematischen Methoden erwartet. Erfahrungsgemäß gehört hier eine gewisse Übung und Erfahrung dazu. Dabei stellt der praktische Einsatz mathematischer Fertigkeiten zu Rechenverfahren der Schulmathematik im angewandten Kontext, beispielsweise mit Formeln aus der Physik oder Chemie, eine besondere Herausforderung dar.In einem interdisziplinär angelegten Konzept sollen die Inhalte und die Art des Lehrens und Lernens für einen angewandten Mathematik-Vorkurs beschrieben und Materialien ausgearbeitet werden, welche angemessene Diskussions- und Übungsmöglichkeiten anbieten: Zu allen zentralen Inhalten werden offen gestaltete Aufgaben entwickelt, welche zum eigenständigen Problemlösen und zur gemeinsamen Diskussion in den Tutorien anregen. Zudem soll es viele Aufgaben mit Bezug zu naturwissenschaftlichen Anwendungen geben.Die angehenden Studierenden sollen durch diese neue einführende Veranstaltung ein besseres Verständnis zum Einsatz mathematischer Methoden in ihrem Fach erlangen und praktische algorithmische Kompetenzen erwerben. Außerdem sollen mit den aktivierenden Elementen in der Lehrveranstaltung sowie den interaktiven Tutorien mit Diskussions- und Gruppenphasen erste wichtige Fähigkeiten für ein wissenschaftliches Studium praktisch geübt und von Beginn an forschendes Lernen erlebt werden können.
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