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Robotic Timber Studio

Das Robotic Timber Studio bietet als Reallabor einen Experimentalraum für die Entwicklung zeitgemäßer Entwurfspraktiken in der architektonischen Lehre. Relevante Beiträge zur Bauwende verstehen das gebaute Objekt als Produkt komplexer Planungs- und Produktionsprozesse. Nur durch die Auseinandersetzung mit diesen Prozessen können gestalterische Gedanken in eine Architektur überführt werden, die sich der planetaren Grenzen bewusst ist. (Gerten, Schellenhuber, 2015) Die Forschung im Bereich Robotik im Holzbau ist vielfältig und die Holzbauindustrie ist die am stärksten digitalisierte Baubranche (Winter, Lechner, Köhler, 2019). Digitale Technologien und das Bewusstsein um die Endlichkeit unserer Ressourcen sind als integrale Entwurfsparameter anzusehen und müssen Einzug in die Lehre finden. Im Rahmen des Robotic Timber Studio lernen Studierende digitale Planungsprozesse und robotische Fertigungsmethoden im Holzbau in den Entwurfsprozess einzubeziehen. Der Kurses vermittelt den gesamten Arbeitsprozess vom Entwurf über die 3D-Modellierung und Programmierung des Roboters bis hin zur Produktion der Holzbauelemente. Die Studierenden experimentieren mit robotischen Fertigungsprozessen und entwickeln innovative Holzstrukturen, deren Fokus auf Demontierbarkeit und Wiederverwertung liegt (Zirkulären Bauen).

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Praxis-Erfahrungen studentischer (PES-)Lehrkräfte unterstützen und im Studium integrieren

Aufgrund des Lehrkräftemangels nutzen Schulen in Rheinland?Pfalz immer häufiger die Möglichkeit einer befristeten Anstellung von Vertretungslehrkräften. Diese können als Maßnahme des Personalmanagements im Rahmen Erweiterter Selbstständigkeit (PES) von Schulen direkt angeworben und flexibel eingesetzt werden. Sowohl die Fachbereiche der Universität als auch das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) beobachten eine wachsende Zahl an Lehramtsstudierenden, die als PES?Kräfte an Schulen arbeiten. Während sie Lücken im Schulbereich füllen, bewegen sich die Studierenden selbst in einem unbegleiteten Raum des Bildungswesens. Für sie ist weder eine Vorbereitung, noch eine Betreuung zur Reflexion der Tätigkeiten vorgesehen, da diese in keinen etablierten Unterstützungsbereich für Praktika oder Vorbereitungsdienst fallen. So muss den Studierenden nicht nur eine Balance zwischen den Anforderungen von Studium und Schule gelingen, sie müssen auch unbegleitet einen Umgang mit den Herausforderungen des „Praxisschocks“ finden. Es ist nicht auszuschließen, dass es zu einer Fossilisierung (intuitiver) didaktisch?pädagogischer Methoden oder sogar zu einer Wegorientierung vom Lehrberuf kommt, da Erfahrungen nicht reflektiert und aufgearbeitet werden können.? Im Projekt wird ein Informations? und Unterstützungsangebot für studentische Lehrkräfte entwickelt, das Maßnahmen für Information, Austausch und Reflexion umfasst, die mit Angeboten der Fachdidaktiken und des ZfLs verzahnt sind.

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