
E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramm 74
Die Entwicklung und Implementierung eines E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramms ermöglicht für Studierende und Lehrende gleichermaßen eine große Multiplikator-Wirkung. Tutor*innen wirken bisher als Peers vor allem in Richtung der Studierenden. Als spezialisierte E-Tutor*innen können sie zur strukturierten Einführung und Begleitung von Studierenden in digital unterstützten Lehr-Lern-Settings beitragen. Sie können aber auch die Lehrenden bei der technischen und didaktischen Umsetzung digitalisierter Hochschullehre unterstützen. Zwischen beiden Gruppen können sie didaktisch fruchtbar vermitteln. Durch die Vergabe von ECTSP und eines Zertifikats kann die Qualifikation in das Studium eingebettet und später im Beruf genutzt werden. Als Bildungswissenschaftliche Hochschule verfügt die PH Ludwigsburg über wichtige Kompetenzen und Erfahrungen in den Bereichen Erwachsenenbildung/Weiterbildung, E-Learning, Medienpädagogik und Sonderpädagogik. Das zu entwickelnde Qualifizierungsprogramm wird auch inklusive Aspekte wie die Barrierefreiheit berücksichtigen. Über das Online-Repositorium ZOERR werden alle Programm-Materialien, vom Gesamt-Curriculum bis zu konkreten Lernsettings, anderen Hochschulen zur Verfügung gestellt.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Pädagogisches Reflektieren in Bildungsräumen
Studien zeigen, dass Lehramtsstudierenden und päd. Fachkraftstudierenden die Transformation theoretischen Studienwissens in Professionskompetenzen in der Praxis eingeschränkt gelingt und dies durch ein Noch Mehr an Praxis nicht verbessert wird. PReBi setzt sich zum Ziel, Theorie-Praxis-Verzahnung mit einem visionären Modell reflexiver Bildungspraxis neu zu denken. Im Zentrum steht, dass Studierende systematisch Reflexion als inhärent für ihre fortlaufende Professionalisierung erfahren und erlernen. Die Praxis wird dabei zum Ausgangspunkt für fachspezifisches, theoriegeleitetes professionelles Reflektieren. PReBi setzt dabei auf drei Säulen: Reflexive Bildungspraxis:Studierende erlernen systematische Reflexion als Grundlage ihrer Professionalisierung, basierend auf einem generischen Rahmenmodell. Reflexive Bildungsräume (RBR):Bestehende Lehr-Lern-Labore werden zu RBR weiterentwickelt. Dort erproben Studierende Bildungsangebote, die videografiert und anschließend theoriegeleitet reflektiert werden. Die RBR sind flexibel ausgestattet und ermöglichen so individualisierte Settings. Street University (SU): Die SU erweitert den Bildungsprozess in den Sozialraum und ermöglicht die Erprobung informeller Lernangebote. PReBi wird durch KI-basierte Feedbacksysteme unterstützt und partizipativ evaluiert.Durch die Verankerung in der Rahmenprüfungsordnung und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wird eine nachhaltige Implementierung des Konzepts angestrebt.
Projekt anzeigen
